Digitale Lösungen
Digitale Speisekarte mit QR-Code: einfach öffnen, sinnvoll pflegen
Stand: 16. Oktober 2026 · Ömer Caliskan
Der Code ist nur der Zugang
Auf Tischaufstellern, am Eingang oder auf Ihrer Website kann ein Link zur Karte stehen. Sinnvoll ist eine dauerhaft kontrollierte Adresse unter Ihrer eigenen Domain. Ändern sich Gerichte oder Preise auf dieser Seite, kann der gedruckte QR-Code gleich bleiben. Ein externer Kurzlink kann dagegen zusätzliche Abhängigkeiten oder Gebühren mitbringen.
Für das Handy gestalten
Eine fotografierte Papierkarte zwingt Gäste häufig zum Zoomen. Eine mobil gestaltete Seite kann Kategorien, Gerichte und Preise lesbar darstellen. Achten Sie auf deutlichen Kontrast, ausreichend große Schrift und kurze Ladezeiten. Fotos dürfen ergänzen, sollten aber nicht den Zugang zu den eigentlichen Informationen verlangsamen.
Aktualität braucht einen Verantwortlichen
Legen Sie vorab fest, wer Änderungen einträgt und kontrolliert. Prüfen Sie nach einer Preisänderung die veröffentlichte Ansicht auf einem echten Handy. Angaben zu Zutaten und Allergenen müssen vom Betrieb fachlich geprüft und aktuell bereitgestellt werden; eine digitale Darstellung ersetzt keine Prüfung der geltenden Informationspflichten.
Nicht automatisch ein Bestellsystem
Eine digitale Speisekarte zeigt zunächst Informationen. Bestellen, Bezahlen, Reservieren oder die Anbindung an die Kasse sind eigene Funktionen mit zusätzlichem Aufwand. Beginnen Sie mit dem tatsächlichen Bedarf. Halten Sie außerdem eine Alternative für Gäste bereit, die kein Smartphone nutzen möchten oder gerade keine Internetverbindung haben.
Ihre Checkliste
- Bleibt die Zieladresse dauerhaft unter Ihrer Kontrolle?
- Wer aktualisiert Preise, Gerichte und fachliche Angaben?
- Ist die Karte ohne Zoomen lesbar?
- Wurde der gedruckte QR-Code mit mehreren Handys getestet?